Fatehpur Sikri
Taj Mahal
Der Taj Mahal wurde vom indischen Dichter Rabindranath Tagore als "Träne auf der Wange der Ewigkeit" beschrieben, der britische Poet Rudyard Kipling bezeichnete ihn als "die Verkörperung alles Reinen" und sein Schöpfer, Kaiser Shah Jahan, sah "die Sonne und den Mond bei seinem Anblick weinen". Seine wahre Schönheit kann man allerdings nicht beschreiben, nur sehen...
Dies und das...
Leckeres Thali, mjam!
Kamelrikscha vor dem Taj Mahal
Auf unserer Dachterrasse im Hostel...
Indiens Dörfer werden schwarz in der Nacht
Wir fahren mit dem Tuk-Tuk durch die Nacht. Fast schleichend entwickelt sich um uns herum ein reges Treiben auf der Straße. Mofas, Motorräder, Fahrräder und vereinzelt auch das ein oder andere Ochsengespann leisten uns Gesellschaft auf unserem Weg durch die Nacht. Viele dieser Gefährte fahren ohne Licht, so dass wir mit lautem Gehupe durch die Dunkelheit fahren, um die vor uns liegenden Fahrzeuge auf uns aufmerksam zu machen. Der schon zur Gewohnheit gewordene indische Duftcocktail steigt uns in die Nase, und knapp vor unserem Tuk-Tuk trotten noch zwei Kühe in „heiliger“ Seelenruhe über die Straße. Von den uns überholenden Motorrädern wird uns teilweise ein freundliches Lächeln, verbunden mit einem indischen „Heloh“ zugeworfen, häufiger jedoch erahnen wir stumme Blicke, die uns von links und rechts aus der Dunkelheit begleiten. Das Dorf wird lauter, lebhafter und voller. Jedoch sehen können wir davon fast nichts. Wir spüren die Energie, die sich in der Luft breitmacht, können deren Zentrum aber nur erahnen. Geräusche und Gerüche veranstalten für uns ein famoses Schauspiel, deren Bebilderung aber der Phantasie in unseren Köpfen obliegt. Wir hören Stimmengewirr, Kinderrufe, Töpfe klappern, Mofas hupen Fahrräder quitschen, Hunde bellen und das Platschen von eilig durchwateten Schlammpfützen, die sich hier überall auf der lehmigen Straße gebildet haben. In unregelmäßigen Abständen werden wir von kleinen Rauchwolken verschluckt (die wir uns als eine Kombination aus Auspuffgasen und Kochstellen erklären), die das Schauspiel gewissermaßen in einzelne Szenen gliedern. Endlich können wir doch noch einige Kerzen ausfindig machen, die die Bewohner in ihren Verschlägen und Ständen aufgestellt haben. Ihr Licht läßt uns schemenhaft hunderte von eilig bewegten Schatten erkennen. Das pralle Dorfleben spielt sich in diesem Moment vor uns neben uns und hinter uns auf der Straße ab.
So glauben wir zumindest, denn sehen können wir davon fast nichts.
Die Kinder sind aber auch wirklich putzig. Da hätte ich auch nix dagegen, wenn sie sich ständig vor die Linse drängen. ^^
AntwortenLöschengaaanz tolle einblicke in eure reise!!! ich beneide euch sehr & bin gespannt auf berichte über eure 10 "stillen tage" :)
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