Donnerstag, Mai 03, 2012

Salento...oder: mein Kaffeeparadies!

Salento, ein kleines, süßes Örtchen mitten in der Zona Cafetera, Columbiens Kaffeezone.
Wir laufen eine Stunde von Salento zur Finca "El Ocaso", wo wir eine sehr informative und gelungene Führung durch die Kaffeeplantage bekommen.

Kaffeeplantagen, wohin man auch schaut!

Kaffee (die roten sind die reifen)!
Auch Bananenblüten und andere Blumen dürfen hier wachsen:




Der gesammelte Kaffee wird gewogen und anschließend in ein großes Loch zum Fermentieren geschüttet. Die Plantagenarbeiter werden pro gesammeltes Kilogramm Kaffee bezahlt.



Kaffee wird meist durch Samen vermehrt. Die Samen (Kaffeebohnen) haben acht Wochen nach der Fruchtreife die höchste Keimfähigkeit. Sie werden vom Pergamenthäutchen befreit und in Keimbetten ausgesät. Die zwei ersten Blätter des Keimlings erscheinen nach fünf bis sechs Wochen. Dann werden die Jungpflänzchen in Behälter umgepflanzt und in Beeten weiter kultiviert. Im Alter von acht Monaten werden sie in die Plantage gepflanzt, je nach Sorte in Abständen von ein bis vier Metern. Sie werden beim weiteren Wachstum in der Höhe beschnitten, je nach Bedarf auf 1,5 bis 3 Metern. Im Alter von drei bis fünf Jahren ist der Ertrag optimal und bleibt zehn bis 20 Jahre maximal, danach sinkt er.

Junge Kaffeepflanzen (3-4 Monate alt)

In der roten, reifen Frucht befinden sich die noch rohen Kaffeebohnen
 Wir dürfen auch mal ran!





Die Kaffeebohnen werden geschält und getrocknet:


"Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen." Die erste Qualität wird ins Ausland exportiert, die zweite wird in Columbien getrunken.


Bereit zum Verkauf

Zum Abschluss bekommen wir frisch gebrühten Kaffee (und zwar erste Qualität!) serviert:




Salento:


Bunte Häuser und steiler Aufstieg zum Aussichtspunkt:

Cocora-Palmen, die nur hier wachsen (auf dem mittleren Hügel, rechtes Drittel vom Bild)

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